Zur Hochzeit geben wir Ihrem Haar das perfekte Styling
Am Tag der Hochzeit sollte man seinen Haaren etwas besonderes gönnen.
WIR BITTEN SIE UM EINE TERMINVEREIBARUNG UM IHNEN LÄNGERE WARTEZEITEN ZU ERSPAREN. DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNIS.
Am Bahnhof 6
84543 Winhöring
Telefon 08671 - 20378
MO Ruhetag
DI - FR von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 13:00
bis 17:30 Uhr
SA von 7:00 bis 13:00
Uhr
Eine englische Woche zum Vergessen: Kastl verliert auch gegen Lerchenau 1:5 (Sun, 02 Aug 2026)
Dritte Niederlage in Folge, wieder vier Tore Differenz: Der TSV Kastl hat in der Fußball-Landesliga Südost zuhause gegen den SV Nord München-Lerchenau mit 1:5 den Kürzeren gezogen. 230 Zuschauer
verfolgten die Parte im Mauerberger Sportpark.Erst am Mittwoch hatte es ein 1:5 in Moosinning gegeben. „Eigentlich wollten wir eine Reaktion zeigen. Vor allem daheim“, so Trainer Martin Göppinger,
der sich die aktuelle Negativserie nicht erklären kann. Nach der ordentlichen Vorbereitung und dem 2:0-Auftakterfolg in Freilassing war die englische Woche eine Woche zum Vergessen. Insgesamt 14
Gegentore sprechen nicht gerade für eine stabile Defensive. Zu lasch verteidigt, fehlende Zweikampfstärke, einfache Gegentore. So war es auch gegen Lerchenau, wobei die Kastler gut starteten und
direkt zwei Abschlüsse hatten. Weitere Bilder der Partie finden Sie hierIn Minute 12 klingelte es stattdessen auf der anderen Seite. Nachdem die Gastgeber eigentlich den Ball bereits erobert hatten,
verloren sie ihn wieder am eigenen Sechzehner. Ein Querpass landete bei Nord-Kapitän Karl-Heinz Lappe, der die Chance eiskalt nutzte. Rund eine Viertelstunde später erhöhte Yasir Sami per Kopf, ehe
Vukasin Pajic bei einer Ecke der Münchner von der Unordnung im TSV-Strafraum profitierte und das 3:0 aus Gästesicht markierte (36.).Göppinger stellte in der Pause um, „wir wollten nochmal angreifen
und sind gut reingekommen“. Sogar so gut, dass das 1:3 gelang. Bei einem Freistoß nickte Michael Renner per Kopf ein (51.). „Zehn bis zwölf Minuten in der zweiten Halbzeit haben wir das ordentlich
gemacht, ich war dann auch guter Dinge“, sagt Göppinger. Dann jedoch schlug der Kontrahent erneut zu. Nach einem Doppelpass stand Nico Karger alleine vor Goalie Andreas Peller und schob souverän ein
– 1:4 (56.). Auch der letzte Treffer ging auf das Konto des Ex-Löwen, der die Kugel bei einem schnellen Konter und nach Diagonalpass von Martin Angermair aus 25 Metern über den weit vor seinem Kasten
stehenden Peller in den Maschen unterbrachte (85.).Bitter: Schwaighofer muss nach Gelb-Rot ein Spiel pausierenZu allem Überfluss kam noch der Frust dazu, Kastl beendete die Partie mit nur zehn Mann.
Manuel Schwaighofer foulte zunächst taktisch, dann schoss er den Ball weg, wodurch er die Ampelkarte sah (90.+4). Einerseits sei es gut zu sehen, dass das nicht alles spurlos an den Spielern
vorbeigehe, meint Göppinger. Andererseits „ist das natürlich bitter“, weil der Kastler nun ein Match aussetzen muss. Seit dieser Saison gibt es nämlich die Regel, dass bis in die Landesliga runter
Spieler, die eine gelb-rote oder die fünfte gelbe Karte sehen, aussetzen müssen. „Dass es so bei einer gelb-roten Karten ist, finde ich richtig. Bisher war es immer egal, wenn man zum Schluss mit der
Gelb-Rot noch vom Platz geflogen ist. Jetzt ist es das nicht mehr. Dass die Sperre auch bei einer fünften Gelben gilt – da weiß ich nicht, ob man das so machen muss“, erklärt Göppinger.So oder so
sollte der TSV nun nach vorne blicken und irgendwie die Kurve bekommen. „Wir müssen sauber trainieren und unsere Leistungen aus der Vorbereitung auf den Platz bringen. Ich bin da optimistisch, wir
haben es eigentlich drauf“, betont der Coach.TSV Kastl: Peller, Stutz, Oberreiter (84. Rieder), Oldenburger (46. Bürgel), Grothe, Unterholzner, Schwaighofer, Renner, Greifenstein, Kellermann,
Fuchshuber (72. Auberger).aic
>> Mehr lesen
Schuhhaus John schließt nach 75 Jahren in Neuötting (So, 02 Aug 2026)
Und wieder verschwindet ein Traditionsgeschäft vom Stadtplatz: Nach 75 Jahren schließt Schuh John zum Herbstende seine Pforten. Seit der Übergabe des Gründers Friedrich John an Sohn Peter im Jahre
1995 führt er gemeinsam mit seiner Frau Evi die Geschäfte. Keine Nachfolge in Sicht und der Eintritt in den Ruhestand sind die Schließungsgründe. Peter John wird an Silvester 65 und die beiden
Töchter des Inhaberpaares haben sich beruflich längst anderweitig orientiert. „Alles hat seine Zeit, jetzt ist Zeit aufzuhören“, so das Resümee. Filialen in Altötting und BurghausenEs war im Jahr
1951 als Friedrich John die Firma Schuh-John gründete und in der Ludwigstraße 103 ein Geschäft eröffnete. Die Frau der ersten Stunde war Thea Radmüller. Sie erlernte im Hause John den Beruf der
Schuhfachverkäuferin und bald fühlten sich Friedrich und Thea zueinander hingezogen. Sie wurden ein Paar und heirateten 1957. Ihr Geschäftsmodell fand Zuspruch – und das nicht nur in Neuötting.
Obwohl die Anfänge nicht ganz einfach waren, erinnert sich Thea John. {"images": ["29-141159083.jpg"]}Die Zeiten zeigten sich steinig, viel Arbeit steckte im Geschäftsaufbau, dabei war es auch nicht
einfach, die Banken für sich zu gewinnen. Als 1955 Josef Rockinger das Heimatbuch „Aus Neuöttings Vergangenheit“ herausbrachte, war im Anzeigenteil zu lesen: „Das Fachgeschäft für Fußbekleidung –
Schuh-John. Unser Bestreben: Zufriedene Kunden durch gute Qualität, große Auswahl und günstige Preise. Wir führen: Schuhe aller Art für Damen, Herren und Kinder“. Dass sich ihr Engagement lohnte,
bewies der Umzug 1955 in die wesentlich größeren Ladenräume in der Ludwigstraße 99. „Wir hatten tatsächlich vom Gummistiefel über Kinderschuhe bis hin zu eleganten, hochmodernen Schuhen alles im
Angebot“, erzählt die Familie im Rückblick. „Schwung in die Bude, wie man so schön sagt, brachte meine Mama, die einen besonderen Blick für Mode hatte. Viele Kundinnen ließen sich nur von ihr
bedienen, da sie genau wusste, wem was am besten passt“, berichtet Peter John, der sich völlig sicher ist, dass der Erfolg ihres Schuhhauses mit der Tatkraft seiner Mutter fest verbunden ist. Lurchi,
der kleine Salamander. Denkt: Wenn durch den Wald ich wander, hol ich aus der Kleidertruhe, erst die Salamanderschuhe. Werbespruch Friedrich John erledigte die Büroarbeiten und Thea nahm sich des
Ein- und Verkaufs an. Salamander war die Marke mit der Schuh-John groß geworden ist. Und nicht nur das Geschäft, auch Generationen von Neuöttingern und treuen Kunden aus dem Umland wuchsen damit auf.
„Lurchi, der kleine Salamander. Denkt: Wenn durch den Wald ich wander, hol ich aus der Kleidertruhe, erst die Salamanderschuhe“, hieß es einst. Ja, mit Lurchis Abenteuerheften waren viele Kinder zu
begeistern und sind es heute noch. Im Laufe der Zeit kamen andere Schuhmarken hinzu, darunter Gabor, Paul Green, Tamaris, Ara, Lowa, Birkenstock, Waldläufer und viele mehr. Seit Jahren hat sich das
Schuhhaus dem Bequembereich verschrieben, allerdings dabei nie die Mode aus dem Blick verloren. Treue der Kumndschaft und der MitarbeiterEin weiterer Erfolgsgarant war der Teamgeist, der unter den
Angestellten herrschte. Peter John kann gar nicht aufzählen, wie viele Azubis sie insgesamt ausgebildet haben. Das Schöne dabei: Viele sind nach der Lehre geblieben oder haben sich später gemeldet,
um als etwa die Kinder größer waren, wieder in ihrem Beruf anzufangen – eventuell mit dem Wunsch nach Teilzeit, freut er sich. Auch jetzt haben alle verbliebenen Verkäuferinnen neue Arbeit gefunden
oder „gehen mit ihren Chefs in Rente“. Wie Evi Hopper, die heuer ihren 72. Geburtstag feiert. Zu Spitzenzeiten waren zwölf Schuhfachverkäuferinnen im Einsatz. Dies rührte auch daher, dass die Familie
John in Altötting und Burghausen Filialen eröffnete. Die Adresse in Burghausen war von 1973 bis 1983 Robert-Koch-Straße 54, bis die Familie das Haus an der Marktler Straße 22 kaufte. 2003 wurde diese
Filiale umgestaltet und Ende Februar 2025 geschlossen. In Neuötting tat sich ebenfalls einiges. 1982 eröffnete Schuh John in den Räumlichkeiten der Ludwigstraße 28. Die Familie hatte das Haus gekauft
und einen großen Umbau vollzogen. 2005 wurde das Geschäft modernisiert und erhielt sein heutiges Gesicht. Was aus dem Geschäftshaus wird, ist noch unklarWie geht es nun weiter? Langeweile kommt bei
Peter und Evi John sicher nicht auf. Hobbys wie das Reisen, dazu Haus und Garten sind das eine. Die wesentliche Konstante wird allerdings die Zeit für die Enkelkinder werden. „Dass wir für sie da
sein können, ist für uns das Wichtigste“, sind sich die beiden einig. Bezüglich der Immobilie ist die Familie noch für vieles offen. „Am liebsten wäre uns ein Verkauf“, so ihre Überlegungen. Seit
einiger Zeit läuft nun der Räumungsverkauf, der sich wahrscheinlich bis Oktober/November ziehen wird, denn es bei der Entscheidung zur Geschäftsaufgabe waren bereits einige Winterartikel geordert.
Und dann ist Schuh-John Geschichte.
>> Mehr lesen
Altöttinger Gemeindetag verabschiedet Austragler mit Gstanzln (So, 02 Aug 2026)
Martl Poschner hat beim Ehrenabend des Bayerischen Gemeindetags in Reischach die ausgeschiedenen Bürgermeister und Altlandrat Erwin Schneider mit eigens gedichteten Gstanzln verabschiedet. Der neue
Vorsitzende des Kreisverbands Altötting setzte damit auf persönliche Wertschätzung und geselliges Miteinander statt eines offiziellen Festakts. Zuvor hatte die Bürgermeisterrunde bei einem
Unternehmensbesuch in Julbach-Buch den fachlichen Austausch gepflegt.
>> Mehr lesen