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Derby-Kracher in Engelsberg: Tacherting kommt – Waging bei Bezirksliga-Absteiger Siegsdorf (Thu, 29 Oct 2026)
Der SC Anger eröffnet am Freitag, 30. Oktober (19 Uhr), gegen den TSV Neuötting den 12. Spieltag der Fußball-Kreisliga 2. Es folgen fünf Samstagsduelle, in denen die heimischen Vertreter ausnahmslos
zum letzten Mal 2026 zuhause antreten. Um 14 Uhr erwartet der SV Haiming den SV Oberteisendorf, zeitgleich spielt in Teising die SG Tüßling/Teising gegen den TSV Teisendorf. Eine Stunde später sind
der TuS Engelsberg (gegen SV Linde Tacherting) und der TSV Reischach (gegen FC Bischofswiesen) dran. Den Abschluss bildet um 18 Uhr die Partie des SV Unterneukirchen gegen den SV Saaldorf.
Eintagsfliege oder Wendepunkt? Diese Frage stellt man sich in Neuötting nach dem 7:3-Schützenfest in Bischofswiesen nach einer Serie von fünf Partien ohne Dreier (vier Niederlagen und ein Remis).
Diesmal ist die Hürde höher, denn Anger hat einen Lauf. Der Vizemeister hat denkbar schlecht begonnen, hatte in den ersten Wochen extreme Personalsorgen und mit drei Punkten nach acht Spielen war der
Fehlstart perfekt. Doch aktuell läuft die Maschine wieder rund, zuletzt gab es drei Erfolge in Folge. „Ich hoffe, dass bei uns jetzt der Knoten geplatzt ist“, sagt Neuöttings Sportlicher Leiter
Alexander Kreiner. Positiv hat sich eine Umstellung ausgewirkt: Alexander Reberger, eigentlich Innenverteidiger, wurde zum Stürmer umfunktioniert. „Der Alex macht das wirklich sehr gut“, lobt
Kreiner, der mit einer zweistelligen Punktezahl in die Winterpause gehen will. Aktuell sind es acht Zähler und nach dem Duell in Anger kommt zum Abschluss der Vorrunde noch Reischach. Beim SCA ist
die Marschroute jedoch auch klar: „Wir müssen gewinnen, was anderes zählt nicht“, sagt stellvertretender Spartenchef Tom Pöschl. Wir spielen auf Sieg. Max Hausruckinger (Trainer SG Tüßling/Teising)
Tüßling/Teising hat seinen Durchhänger von vier Spielen ohne Sieg in Folge überwunden und zuletzt ein 1:0 in Tacherting gefeiert. „Und das voll verdient“, wie SG-Trainer Max Hausruckinger betont.
Dieser Dreier soll nun gegen Teisendorf veredelt werden. „Wir spielen auf Sieg“, kündigt der Coach an und ist froh, dass der zuletzt fehlende Alexander Petrovic wieder an Bord ist. Nochmal zuschauen
muss dagegen der rotgesperrte Marko Komes. Gelingt das Vorhaben, würde das den nötigen Schwung verleihen, denn eine Woche später geht es noch zum Primus Saaldorf. Hausruckinger hat für die beiden
Aufgaben eine klare Vorstellung: „Wir sollten da Minimum vier Punkte holen, wenn wir oben dabei bleiben wollen.“Wohin führt der Weg von Haiming ? Der Aufsteiger taumelt, das jüngste 0:2 beim TSV
Waging war die siebte Niederlage nacheinander. Die Truppe von Harald Bonimeier ziert nach elf Einsätzen mit vier Zählern das Tabellenende – gleichauf mit Bischofswiesen. Der Spielertrainer führt zum
einen die personelle Situation an, denn zuletzt fehlten neben dem an der Schulter operierten Torwart Lukas Karpfhammer mit Lukas Windsperger und Samuel Auberger erneut zwei weitere Leistungsträger.
Zum anderen benennt er auch, dass die fehlende Erfahrung auf diesem Level oft den Ausschlag zu Ungunsten seiner Truppe gibt: „Außer mir und meinem Bruder Roland hat keiner aus der Mannschaft jemals
höher als Kreisklasse gespielt. Das merkt man dann in den entscheidenden Momenten.“ Den letzten zwei Aufgaben des Jahres misst der 36-Jährige große Bedeutung bei: Gegen Oberteisendorf und dann in
Bischofswiesen soll der Bock umgestoßen werden. „Da sollten wir deutlich punkten“, so Bonimeier. Was er erwartet: „Nicht weniger als vier Punkte.“Linde-Kicker möchten Reaktion zeigenGegen Tacherting
will Engelsberg die „Heimhoheit“ behalten und den achten Saisonsieg einfahren. Der TuS stellt mit 34 Treffern den Top-Angriff der Liga, der Gast aber den individuell besten Stürmer. Fabian Redwitz
führt die Schützenliste mit 13 Treffern an, Engelsbergs Spielertrainer Edwin Skrgic ist ihm mit zehn aber auf den Fersen. Zwischen den beiden liegt Robert Hafner (Saaldorf/11). Engelsberg will Platz
2 zurückerobern, braucht dazu aber einen Dreier und einen Ausrutscher von Vordermann Waging, der in Siegsdorf nicht über ein Unentschieden hinauskommen dürfte. Die Linde-Kicker freuen sich laut
Johannes Penkner aufs „Highlightspiel“ in Engelsberg. Der Coach hat dafür wohl eine schlagkräftige Truppe beisammen. Unter der Woche wurde konzentriert trainiert, nun möchte man nach der „schwachen
Leistung“ gegen Tüßling eine Reaktion zeigen.Alles andere als ein Dreier (es wäre der siebte) ist Reischach gegen Kellerkind Bischofswiesen zu wenig. Zuletzt hat das Holzland-Team seine Ergebniskrise
mit drei Pleiten in Folge beendet und Oberteisendorf nach einem 0:1-Rückstand dank einer Willensleistung noch mit 2:1 niedergerungen. In der Tabelle hat das nicht den großen Sprung nach vorne
gebracht. Die Truppe von Thomas Lange ist Achter, doch der Kontakt zur Spitzengruppe ist hergestellt. „Wenn man gewisse Ansprüche hat, sollte man zuhause gegen einen Gegner wie Bischofswiesen
gewinnen“, erklärt Reischachs Sportlicher Leiter Erwin Kobler. „Wir wollen uns jetzt einfach eine gute Ausgangslage verschaffen für die Rückrunde – mit einem Sieg gegen Bischofswiesen und wenn
möglich auch nächste Woche im Derby in Neuötting.“ Die personellen Voraussetzungen bezeichnet Kobler als gut, denn bis auf die Langzeitverletzten Alexander Wimbauer, Christian Bauer und Fabian
Winklharrer kann Trainer Lange nach Wunsch aufstellen.Unterneukirchen vor höchster Hürde der LigaDie aktuell höchste Hürde der Liga hat Unterneukirchen vor der Brust. Gegen den Spitzenreiter Saaldorf
braucht die auf Rang 6 geführte Truppe von Christoph Buchner definitiv einen Sahnetag, um zu punkten. Im Duell „Aufsteiger gegen Absteiger“ setzt der SVU auf seine Heimstärke, denn vor den eigenen
Fans gab es noch keine Niederlage. Saaldorf, das nahezu doppelt so oft getroffen, aber auch doppelt so viele Gegentore kassiert hat, ist derzeit kaum zu stoppen. Die letzte Nullrunde gab es für den
Ex-Bezirksligisten am 3. Spieltag. Dem 2:5 in Teisendorf folgten acht Spiele ohne Niederlage (ein Unentschieden und sieben Siege) – zuletzt ein klares 3:0 gegen Mitabsteiger Siegsdorf.cze
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unnötig in die Länge zu ziehen – und ein während und besonders nach der Sitzung sichtlicher angefasster Bürgermeister: Das zweieinhalbstündige Ausschuss-Treffen des Regionalen Planungsverbandes
Südostoberbayern (Landkreise Altötting, Mühldorf, Traunstein, Rosenheim, Berchtesgadener Land und Kreisfreie Stadt Rosenheim) im Bürgerzentrum unter dem Vorsitz des Mühldorfer Landrats Max Heimerl
ist facettenreich verlaufen – letztlich mit einem Beschluss im Sinne der überwältigenden Mehrheit der Mandatare, der allerdings einen sichtlich frustrierten Marktler Bürgermeister Benedikt Dittmann
hinterließ.
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