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Frohe Stunden auf der Neuöttinger Marktdult (Fri, 14 Aug 2026)
Guten Besuches konnten sich die Macher der Marktdult von Neuötting (Landkreis Altötting) an deren ersten Abend, am Donnerstag, erfreuen. Die Teilnehmer des Dultauszuges strömten in Duidstadl, Weißbier-Alm und Weinzelt oder besuchten die Attraktionen auf dem Rummelplatz, im Laufe des Abends kamen viele weitere Besucher dazu. Beim Auszug war das Gespann der Brauerei Müller ein besonderer Hingucker. Gezogen wurde es von beiden Schwarzwälder Kaltblütern „Rebell“, 24 Jahre, und „Felix“, 8 Jahre alt. Es handelt sich um eine aussterbende Rasse, wie Franz Obereisenbuchner aus Wald b. Winhöring sagt, bei denen die beiden untergestellt sind. Jedoch können „Rebell“ und „Felix“ nichts mehr zum Erhalt ihrer Rasse beitragen – beides sind Wallache. Auch die „Großmutter“ der Freiwilligen Feuerwehr, das 1921 gebaute Löschfahrzeug, wurde viel bestaunt. Während das alte Vehikel auf dem Stadtplatz geparkt war, wurde ihm ein weißes Stück Stoff unter den Motorblock gelegt: Es ist nicht mehr so ganz sicher, ob die alte Dame auch wirklich an allen Stellen „dicht“ ist oder nicht doch eventuell Öl verliert.{"images": ["29-141606835.jpg"]}Im Stadel angekommen, sprach sich Bürgermeister Veit Hartsperger lobend über die Ausmaße des Umzuges auf die Festwiese aus. Er sprach von einem „Super-Zug“ und dankte den Neuöttinger Vereinen ausdrücklich für ihre große Beteiligung. „Bitte kommt auch die nächsten Tage auf die Dult“, so seine ausdrückliche Bitte. Landrat Dr. Tobias Windhorst war mit Lebensgefährtin Sandra Urich zu Gast im Festzelt, sprach aber kein Grußwort – so hatte man es im Vorfeld vereinbart, wollte man doch erreichen, dass die Gäste schnell zu Speis und Trank kommen. Veit Hartsperger gestand, er sei nervös angesichts der Aufgabe, das erste Fass anzustechen, löste die Aufgabe dann aber mit drei trockenen Schlägen souverän. Am gestrigen Freitag herrschte ab 14 Uhr buntes Treiben auf der Marktdult, von 14 bis 17 Uhr schloss sich der Kinder- und Spielzeugflohmarkt an. „Ohne Anmeldung, Marktstände stehen kostenfrei zur Verfügung. Nur für Kids!“, bewirbt die Dult-Broschüre diese Veranstaltung. Ab 19 Uhr schloss sich dann der „Abend der Betriebe“ mit der Formation „GroSolo“ an: „Ein Abend für Kollegen und Firmenfreunde mit echter Stadellaune“, wie es in der Broschüre heißt.{"images": ["29-141606837.jpg"]}Dult: So geht‘s weiter Am Samstag, 15. August, herrscht ab 11 Uhr Treiben auf der Marktdult. Im Duidstadel treten ab 11 Uhr die „Erhartinger Spitzbuam“ auf, ab 18.30 Uhr dann die Landshuter Partyband „The Soundscape“. In der Weißbier-Alm steigt ab 18.30 Uhr die „Große Malle-Party“ mit DJ Rick. Im Weinzelt des Trachtenvereins werden schon ab 10 Uhr Kaffee und hausgemachte Kuchen angeboten.Am Sonntag, 16. August, steht die Dult unter dem Motto „Familiengaudi“. Ab 11 Uhr herrscht Betrieb, ab 15 Uhr gibt es für Eltern und Kinder spannende Mitmachaktionen auf dem Festplatz. Im Dultstadel steigt um 9 Uhr das Schafkopfturnier, ab 11 Uhr spielen die „Erhartinger Spitzbuam“ auf. Ab 14 Uhr gibt es eine „Kinder-Mitmach-Konzertparty“ mit der „Donikkl-Crew“. In der Weißbier-Alm heißt es ab 17.30 Uhr: „Wünsch dir was, das Leben ist ein Wunschkonzert“ mit DJ Rick. Im Weinzelt des Trachtenvereins werden ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten. {"images": ["29-141606838.jpg"]}afb
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Kreisklasse 3 legt los: SVGB gegen Kirchweidach – Gruppenwechsler Pittenhart erwartet Kay (Fr, 14 Aug 2026)
Jetzt rollt auch in der Fußball-Kreisklasse 3 der Ball wieder. Den Auftakt macht der SV Gendorf Burgkirchen, der am Freitag, 14. August, 18 Uhr, die SG Kirchweidach/Halsbach erwartet. Eine halbe Stunde später gastiert der SV Kay bei der SpVgg Pittenhart. Mit zwei Duellen am Samstag, 15. August, um 15 Uhr (der TSV Palling empfängt den SV Mehring und die DJK Kammer den TSV Neumarkt-St. Veit) wird das Programm fortgesetzt. Sonntags gastiert zunächst der TSV Heiligkreuz bei der DJK-SV Pleiskirchen (14 Uhr), ehe um 17 Uhr der SV Erlbach II Besuch vom TSV Traunwalchen bekommt. Verlegt wurde die Partie des TuS Traunreut gegen den TV Obing. Neuer Termin: 14. Oktober.Burgkirchen musste in der vergangenen Saison den unbequemen Weg über die Relegation gehen, um die Liga zu halten, hat dies gegen den FC Mühldorf aber souverän gemeistert. Die Alztaler haben deutlich an der Personalschraube gedreht, doch wer von den zwölf gemeldeten Neuzugängen tatsächlich den Sprung in die „Erste“ schafft, muss sich erst zeigen. Die SG indessen will sich ähnlich weit vorne orientieren wie zuletzt, schließlich mischte sie bis kurz vor Saisonende im Kampf um die Spitzenplätze mit und ging am Ende als Vierter über die Linie. Beim Auftakt aber hat Trainer Christoph Langosch Sorgen und zählt nicht weniger als neun Akteure auf, die ausfallen oder zumindest auf der Kippe stehen. Kay wird ähnlich viel zugetraut wie 2025/26 – da waren die Grün-Weißen in der Vorrunde kaum zu bremsen, ehe sie im Frühjahr einbrachen und dem SV Unterneukirchen sowie dem SV Haiming den Vortritt lassen mussten. Mit Pittenhart treffen die Kicker von der „Lanzing Road“ auf einen unbekannten Gegner, denn die SpVgg war zuletzt in der Gruppe 2 eingeteilt, wo sie am Ende Siebter wurde. Pittenhart, wo weiterhin Artur Justus die Kommandos gibt, setzt auf ein eingespieltes Team. Der komplette Kader des Vorjahres steht erneut zur Verfügung und wird durch mehrere Nachrücker aus der eigenen U19 ergänzt. In der Vorbereitung ließ die SpVgg aufhorchen, denn alle Tests wurden gewonnen. „Wir schauen mit Spannung auf die für uns neue Gruppe und freuen uns über viele neue Duelle“, so Pittenharts Klubsprecher Lukas Heider. Auch Kay sieht sich gut in Form, neben Siegen gegen Seeon/Seebruck, Emmerting und Petting landete das Team von Spielertrainer Michael von Sommoggy beim Seerosen-Cup hinter dem Kreisligisten und Gastgeber TSV Waging auf Platz 2. Verzichten muss der SVK auf Lukas Wembacher und Simon Maier.Palling mit Neu-Coach Schlagintweit begrüßt MehringMehring, das nach dem Abstieg mehrere Leistungsträger verloren hat – darunter mit Yannick Schober die klare Nummer 1 im Tor – fiebert dem Auftakt entgegen und will auswärts in Palling gleich einen Dreier anschreiben. Allerdings muss Trainer Michael Lichtenegger auf seinen Torjäger verzichten. Stefan Hollerieder, der in der vergangenen Saison 16 Scorerpunkte gesammelt hat (10 Tore, 6 Assists), ist im Urlaub. Palling mit seinem neuen Trainer Michael Schlagintweit vertraut nahezu dem Kader der Vorsaison, obwohl man da deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war und den direkten Klassenerhalt nicht schaffte. Erst ein 2:0-Relegationssieg über WSC Bayerisch Gmain, dem Vizemeister der A-Klasse 6, sorgte dafür, dass man in der Liga blieb. Das Duell Pleiskirchen gegen Heiligkreuz ist auch das Duell von zwei neuen Trainern. In Pleiskirchen hat nach dem Abgang von Marius Duhnke (jetzt Sportkoordinator beim SV Wacker Burghausen) nun Florian Zanklmaier das Sagen, in Heiligkreuz hat Dominik Hausner das schwere Erbe von Tobias Zimmermann-Neumeier angetreten. Der langjährige Übungsleiter von „Santa Cruz“ hat sich selbst eine Fußballpause auferlegt. Beide Coaches berichten von einer gelungenen Vorbereitung und davon, dass man mit kleinen Abstrichen eine gute Formation stellen wird. Beim Gast gibts noch zwei bis drei angeschlagene Wackelkandidaten, bei Pleiskirchen sind es zwei Urlauber, die ersetzt werden müssen. „Das ist aber kein Problem“, so Zanklmaier. „Wir haben einen 18-Mann-Kader, da kann man so was kompensieren.“ Aufsteiger-Duell: Traunwalchen bei Erlbach IIZum einem reinen Aufsteigerduell kommt es im Holzland, wenn Erlbach II die Traunwalcher begrüßt. Der SVE hat den Sprung nach oben als Meister der A-Klasse 4 geschafft, Traunwalchen (Dritter der Staffel 5) nahm den Umweg über die Relegation. Markus Leipholz, der neue Trainer der Holzland-Reserve, spricht von einer „durchwachsenen Vorbereitung“, aber auch davon, das er am Sonntag nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Der Gast aus dem Landkreis Traunstein gibt sich derweil zuversichtlich: „Wir freuen uns auf unser erstes Kreisklassenspiel seit neun Jahren und reisen nach den 2:0-Sieg bei der Generalprobe gegen Surberg mit einem guten Gefühl und fast komplett nach Erlbach“, so Traunwalchens Sprecher Max Falkenberg.Die DJK Kammer trifft zuhause auf den TSV Neumarkt-St. Veit und will da ihre Heimstärke – in der Vorsaison stellte die Robert-Schneider-Truppe das drittbeste Heimteam der Kreisklasse 4 – gleich wieder unter Beweis stellen. Nach Platz 9 in der Saison 2025/26 bleiben die Verantwortlichen der DJK auf dem Teppich und rufen erneut nur den Klassenerhalt als Ziel auf. Der auffälligste Spieler im Kader der DJK ist Maximilian Kosak. Der Goalgetter hatte seinen Klub vor zwei Jahren mit 23 Treffern zum Titel und damit zum Aufstieg geschossen, und auch in der zurückliegenden Saison hat er eine Stufe höher wieder mit 20 Kisten aufhorchen lassen. In der Vorbereitung, in der es nach Auskunft von Abteilungsleiter Georg Huber mehr Schatten als Licht gab, hats nicht für einen Sieg der DJK gereicht. Die Bilanz: drei Niederlagen, ein Unentschieden. Bitter für Kammer ist der Ausfall von Samuel Maier. Die Nummer 1 zwischen den Pfosten hat sich eine Schulterverletzung zugezogen und wird dem Team länger fehlen, „womöglich die komplette Vorrunde“, befürchtet Huber. Das ist die Chance für Felix Kriegenhofer, den Keeper der DJK-Reserve. Froh ist Huber dagegen, dass Maximilian Kosak, der in den letzten zwei Tests urlaubsbedingt fehlte, gegen die Rottstädter wieder mit dabei ist – das gibt Hoffnung.cze
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Dultstart in Neuötting mit Blasmusik und Böllerklängen (Do, 13 Aug 2026)
Die „fünfte Jahreszeit“ in Neuötting ist eingeläutet: Mit dem „Anpfiff“ auf dem Stadtplatz und dem festlichen Auszug zur Festwiese an der Landshuter Straße ist am gestrigen Donnerstagnachmittag der Startschuss zur Marktdult gefallen.Als die Teilnehmer des Umzuges kurz nach 18 Uhr auf dem Festgelände ankamen, herrschte dort schon seit einigen Stunden Betrieb: Bereits Ab 11 Uhr war ein Mittagstisch angeboten worden, wenig später boten auch die Fahrgeschäfte Fahrten an. Das war eine Neuheit, die es in früheren Jahren so nicht gegeben hatten. „Es ist für die Festzug-Teilnehmer angenehmer, in einen vollen Feststadel einzuziehen als in einen leeren“, erklärt „Dultbürgermeisterin“ Heike Wienzl den Hintergrund dieser Änderung. Bei ihr laufen in der Stadtverwaltung alle Fäden für das Volksfest zusammen. Rummelplatz: „Top Spin“, „Avenger“, „Spukschloss“Stolz ist man bei der Stadt auf den Rummelplatz, der viel Kurzweil verspricht: Nicht nur ist wie schon 2025 das „Spukschloss“ von Aiko und seinem Ehemann Stefan Bartsch aus Niedersachsen wieder mit von der Partie, sondern es gibt auch zwei spektakuläre Fahrgeschäfte, die erstmals in Neuötting vertreten sind: „Top Spin“ war zuletzt bei einem Volksfest in Düsseldorf im Einsatz und der „Avenger“, der ebenfalls einen weiten Weg zurücklegte, um an der Landshuter Straße aufgebaut zu werden. Das Angebot, bei der „Happy Hour“ von 17 bis 18 Uhr Fahrten für nur einen Euro zu genießen, nahmen gestern etliche Besucher gerne an. Zuvor hatten sich ab 17 Uhr die Mitglieder der Töginger Vereine alter Tradition gemäß auf dem Stadtplatz eingefunden, wo Freibier verteilt wurde. Ein besonderer Hingucker war wieder das Brauereigespann mit den beiden schön geschmückten, gutmütigen Zugpferden. Vor allem die Kinder ließen ihnen manche Streicheleinheit zukommen. Für die musikalische Umrahmung sorgte unterdessen der Spielmanns- und Fanfarenzug mit seinen schmucken blau-weißen Uniformen unter der Leitung von Tambour Werner Grätz. Abwechselnd mit ihnen spielten die St.-Pius-Bläser aus Burgkirchen unter der musikalischen Leitung von Susi Kurz. {"images": ["29-141567184.jpg"]}Ein Salutschuss der Königlich-Privilegierten Feuerschützen 1407 unter der Leitung von Josef Zellhuber, diesmal abgegeben auf Höhe der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, leitete dann den Dultauszug ein, der mit den vielen Vereinsfahnen ein prachtvolles Bild abgab. Die beiden Musikgruppen begleiteten die lange Reihe, in die sich auch die Stadtratsmitglieder eingereiht hatten, mit schmissigen Melodien. Auf der Festwiese angekommen, wurde die Gesellschaft von schmetternden Böllerklängen willkommen geheißen. Neuheit diesmal: Die Donnerschläge waren von den Böllerschützen aus Alzgern (Leiter: Florian Pytlik) und Neuötting (Stefan Holzinger) gemeinsam abgegeben worden. Sie hatten sich auf einem Firmengelände gegenüber der Festwiese versammelt. Das Anstechen des ersten Bierfasses erfolgte durch Bürgermeister Veit Hartsperger. Er hatte schon bei der Bierprobe (der Anzeiger berichtete) viel Geschick bewiesen, um den Zapfhahn mit dem Schlägel ins Spundloch zu treiben. Beim „Abend der Vereine“ ab 19 Uhr sorgte die Gruppe „Holzlandpower“ für gute Stimmung. {"images": ["29-141567183.jpg"]}Am heutigen Freitag, 14. August, herrscht ab 14 Uhr buntes Treiben auf der Marktdult. Bis 17 Uhr wird ein großer Kindersachen- und Spielzeugflohmarkt betrieben. Im Dultstadel ist ab 19 Uhr der Abend der Betriebe mit der Formation „GroSolo“ angesagt. In der Weißbier-Alm spielt ab 18.30 Uhr „Radi Down Town“ auf, im Weinzelt ist ab 15 Uhr die Gruppe „KuachaBlech“ aktiv, ab 19 Uhr sind die „Erhartinger Spitzbuam“ zu Gast. Die Marktdult wird als „Fest für alle“ beworben und dauert bis Dienstag, 18. August. Als Festwirte sind Bräu Reinhard Müller sowie das Ehepaar Steffi und Peter Mayer aktiv. Für die Küche hat man Berta Sauerer engagiert. afb
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