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Dramatischer Abstiegskampf – Siegsdorf, Saaldorf und Töging mittendrin (Sat, 16 May 2026)
Abstiegskampf pur lautet das Motto am 30. und letzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost. Denn vielen Mannschaften droht noch die Abstiegsrelegation – für den TSV Siegsdorf ist diese Saisonverlängerung das einzige Ziel, das zählt.Am Samstag, 16. Mai, um 14 Uhr ist die Ausgangslage klar: Siegsdorf (16. Platz/25 Punkte) hilft nur ein Heimsieg gegen den SV Bruckmühl (7./36), um möglicherweise noch die Saisonverlängerung zu erreichen. Voraussetzung dafür: Mindestens einer der beiden Kontrahenten Waldperlach und Zorneding muss verlieren, damit die Schützlinge von Felix Maaßen noch vorbeiziehen können. Denn bei Punktgleichheit mit den Konkurrenten hätten die Siegsdorfer jeweils den schlechteren direkten Vergleich. Da Waldperlach (14./27) beim SV Aschau/Inn (9./35) – der zuletzt zehn Zähler aus vier Partien holte – sowie der TSV Zorneding (15./27), der beim Zweiten FC Aschheim (63 Punkte) zu Gast ist, vor schweren Auswärtsaufgaben stehen, ist die Chance durchaus gegeben, dass mindestens einer der beiden Kontrahenten leer ausgeht.„Wir wissen, dass wir gewinnen müssen“„Die Rechnung ist einfach: Wir wissen, dass wir gewinnen müssen“, bringt es Maaßen auf den Punkt. Der Druck sei jedoch nicht mehr hoch, denn: „Wir haben ja nichts zu verlieren. Was rauskommt, muss man sehen.“ Dem Siegdorfer Coach ist bewusst, dass auf seine Schützlinge eine herausfordernde Aufgabe zukommt. Maaßen muss weiterhin auf seinen verletzten Torjäger Florian Aigner (zwölf Saisontreffer) verzichten, außerdem seien zwei oder drei Spieler etwas angeschlagen. Da entscheidet sich der Einsatz erst kurzfristig.{"images": ["29-138405723.jpg"]}Dass es nur einen Fixabsteiger, jedoch gleich vier Relegationsplätze gibt, führt dazu, dass es in zahlreichen Begegnungen am Samstag, 16. Mai, noch um Relegation oder direkten Klassenerhalt geht. Profitieren könnte dabei der SV Saaldorf, hat jedoch eine schwierige Ausgangslage. Der SVS (13./30) müsste sowohl den TSV Ebersberg (12./33) als auch den SB Rosenheim (11./33) überholen, um den direkten Ligaerhalt zu schaffen. Voraussetzung dafür ist neben einem eigenen Heimsieg gegen den SV Miesbach (8./36), dass die beiden Gegner verlieren. Weil Rosenheim den noch unbesiegten Meister VfB Forstinning (71 Punkte) zu Gast hat und Ebersberg beim starken TuS Holzkirchen (3./56) gastiert, erscheint dies möglich. Das weiß auch SVS-Coach Josef Rehrl. „Selbstverständlich wollen wir drei Punkte einfahren. Die Möglichkeit besteht, den Ligaerhalt auf direktem Wege zu sichern.“ Da es sich um Schützenhilfe von Forstinning und Holzkirchen handelt, sei auch Hoffnung vorhanden.Im Dreiervergleich hätte der SVS die Nase vornSollten nämlich der SVS, der SBR und Ebersberg punktgleich ins Ziel kommen, hätte der Saaldorf die beste Bilanz im Dreiervergleich der direkten Auseinandersetzungen. Doch für den SVS wie auch Siegsdorf gilt: Nur ein eigener Sieg hilft. Rehrl kann dabei nicht auf die verletzten Rudi König und Hansi Hasenöhrl zurückgreifen. Ansonsten beiße sich jeder durch, der kleinere Blessuren hat, um eben die Saisonverlängerung noch abzuwenden.Als Tabellenzehnter, aber mit nur einem Punkt Luft zur Relegationslinie geht der FC Töging in den finalen Spieltag Die Truppe von Robert Berg gastiert am Samstag, 16. Mai, um 14 Uhr bei Bergs Heimatverein TSV Peterskirchen, der mit 38 Zählern Sechster ist und die Saison in ruhigem Fahrwasser beenden kann. Nur in puncto Elfmeter verwandeln wäre für die Mörntaler mal wieder ein Erfolgserlebnis (siehe Kasten). Doch wer weiß, ob es überhaupt einen Strafstoßpfiff von Referee Johannes Oberrader (DJK Nußdorf) gibt.Auch nach sieben Spielen ohne Niederlage in Folge ist Töging noch nicht endgültig gerettet. Aber die Chancen stehen gut, dass eine insgesamt allenfalls mäßige Saison mit dem Klassenerhalt endet. Ein Sieg in Peterskirchen – es wäre der zehnte der laufenden Runde – und das Ticket für ein weiteres Jahr in der Bezirksliga ist gebucht. „Wir haben alles selbst in der Hand. Wir brauchen nicht auf die anderen schauen“, so FC-Fußballboss Klaus Maier.Mit Ausnahme des rotgesperrten Romuald Lacazette tritt der FC mit voller Kapelle in Peterskirchen an. „Die Stimmung im Team ist sehr gut, wir freuen uns auf das Spiel“, so Maier. Unterdessen sind die Planungen für die kommende Saison längst angelaufen. „Sobald wir wissen, in welcher Liga wir künftig spielen, nimmt die Kaderplanung schnell Fahrt auf“, verspricht Maier. Klaus Maier will schnell Klarheit im Kader habenEgal wie die Saison endet, mindestens zwei Kicker aus dem aktuellen Kader sind in der neuen Spielzeit nicht mehr dabei: Erich Kirchgessner wechselt zum SSV Eggenfelden (Landesliga Mitte) und Alexander Huber schließt sich dem TSV Neumarkt-St. Veit (Kreisklasse) an. Eine Änderung gibt es zudem auf Funktionärsebene: Christian Hutterer, bisher als Teammanager beim FC tätig, hat sein Amt niedergelegt. who/luz/cze
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PFOA im Blut: Werte im Landkreis Altötting gehen stark zurück (Sa, 16 Mai 2026)
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet nach einer repräsentativen Blutuntersuchung: Die PFOA-Belastung der Bürger im Landkreis Altötting sinkt. Die Aktivkohlefilter zeigen Wirkung. Und PFOA hat keine Folgen auf Impfungen.
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SV Erlbach in Pipinsried gefordert – Wiedersehen mit Enrique Bösl (Fr, 15 Mai 2026)
Der SV Erlbach startet am Samstag, 16. Mai, ins letzte Saisonspiel. Der Tabellensiebte der Fußball-Bayernliga Süd tritt um 14 Uhr beim viertplatzierten FC Pipinsried an. Beide Teams blicken auf eine Saison mit einer sehr guten Vorrunde und einer deutlich schwächeren Rückrunde zurück. Ein Wiedersehen gibt es mit Enrique Bösl. Der Torhüter stand bis zur Winterpause in Erlbach unter Vertrag, ehe er sich für den Wechsel zum FCP entschied. Der sportliche Wert der Begegnung ist gering, die Luft ist komplett raus – bei beiden Teams. Die bis vergangene Woche noch offene Frage, wer hinter dem Fixaufsteiger TSV Landsberg in die Relegation einzieht, ist vom Tisch. Weder der SVE noch der Klub aus dem Landkreis Dachau bekommt die Chance auf den Sprung nach oben. Der SV Kirchanschöring hat stattdessen das Rennen gemacht – am Ende verdient. Die Gelb-Schwarzen haben zuletzt durch einen 2:0-Heimsieg über den FC Gundelfingen alles klar gemacht. Aus Erlbacher Sicht war der April der entscheidende Monat. Nach fünf Niederlagen in sechs Spielen ist die Truppe von Lukas Lechner im Rennen um den Relegationsplatz ins Hintertreffen geraten. Auch der jüngste 2:0-Heimsieg im Südostbayern-Derby gegen den SV Schalding-Heining hat nicht gereicht, um das Ruder nochmal herumzureißen. In der Vorrunde war nichts zu erben gegen Pipinsried, da holte sich das Holzlandteam daheim mit 1:3 eine blutige Nase – alle drei Treffer für die Gäste markierte damals Ex-Profi Nico Karger, der nun gegen Erlbach sein letztes Spiel für den ehemaligen Regionalligisten bestreitet. Der 33-jährige Routinier wechselt zum SV Nord Lerchenau, der sich in der Bezirksliga Nord gerade den Titel geholt hat und in der kommenden Saison in der Landesliga an den Start gehen wird. Nach seiner Rot-Sperre wird beim SVE Christopher Obermeier wieder dabei sein, dagegen fällt Lenny Thiel erneut aus, und mit Sebastian Hager und Tobias Duxner hat man noch zwei Wackelkandidaten in der Formation. Beide sind mit Blessuren aus dem Spiel gegen Schalding gegangen. Start in die neue Saison am 15. Juni Nach der Rückkehr aus Pipinsried – übrigens ein noch kleinerer Ort als Erlbach – freut sich die Mannschaft auf vier Wochen Pause, ehe am 15. Juni die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 starten wird. Dann erneut – wie die vergangenen Jahre üblich – mit einem personellen Umbruch. Mindestens fünf Akteure, die im letzten Heimspiel gegen Schalding offiziell verabschiedet wurden, werden nach jetzigem Stand nicht mehr dabei sein: Torwart Lorenz Becherer, Kapitän Alexander Fischer, Sebastian Hager, Manasse Francisco und Florian Wiedl. Wo Hager hinwechselt, ist mittlerweile übrigens offiziell: Er wechselt zum Landesligisten SSV Eggenfelden – und kehrt somit nach acht Jahren an die Rott zurück. Der 26-jährige Stürmer war im Nachwuchsbereich bei der JFG Oberes Rott, spielte dann für die U19 des SSV Eggenfelden in der Bezirksoberliga, ehe er für den SVE auf Torejagd ging. In acht Spielzeiten erzielte Hager, der auf der linken Außenbahn für Wirbel gesorgt hat, 65 Treffer.Offiziell als Erlbacher Neuzugänge verkündet wurden bis dato Christoph Schulz (SV Wacker Burghausen), Sebastian Spinner (TSV Kastl) und Thomas Winklbauer (SpVgg Bayreuth) – weitere werden folgen.cze
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